Patientengeschichten aus dem Jahr 2010

Ende Oktober hatte unser A(n)ton, Parson Russell Terrier, einen schlimmen Unfall; ihm musste das rechte Vorderbein amputiert werden. Dr. Bonin hat unseren Aton operiert und nach nur 2 Tagen Klinikaufenthalt konnten wir Aton schon wieder abholen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den freundlichen, verständnissvollen Team, dass sich so lieb um Aton gekümmert hat.

Einen besonderen Dank an Dr. Bonin für sein Können und seine Betreung. Vielen Dank Familie Schlaghecken und Aton



Das Foto zeigt Aton bei seiner Lieblingbeschäftigung-Maulwürfe ausbuddeln














Unser 8-jähriger Schäferhund Mike wurde vor 3,5 Jahren auswärts am Kreuzbandriss operiert und hatte seit längerem mit einer ausgeprägten Arthrose des lionken Knies zu kämpfen. Ende August wurde er von Dr. Hach mit einer Knie-Endoprothese versorgt-Zitat"es war das übelste Knie,was ich je gesehen und operiert habe-aber es ging sehr gut". Mike lief recht schnell schon gut, leider mußte nach 4 Wochen das Inlay ausgetauscht werden. Inzwischen sind wieder 4 Wochen vergangen und unser Hund ist nicht nur schmerzfrei, sondern läuft jetzt schon im Schritt völlig normal. Dem gesamten Team sind wir sehr dankbar für all ihre Bemühungen und alle Geduld.

Wir sind sehr erschüttert und unendlich traurig,daß Dr. Hach die Abschlußuntersuchung gerade dieses Patienten nicht mehr erleben darf.
 
Dem ganzen Team weiterhin viel Kraft und gutes Gelingen! Wir behalten die Klinik in bester Erinnerung!






Mein 5,5 jähriger schwarzer Doggenrüde hatte sich eine böse Analdrüsenentzündung eingehandelt. Am 11.10.2010 wurden ihm von Dr. Bonin die Analdrüsen entfern. Es war kein leichter Eingriff und wird wohl auch nicht gerne gemacht, da es sich hierbei um eine "schmutzige" OP handelt, die doch einige Gefahren mit sich bringt.

Wie auch im Jahr 2008, wo Centus eine Zehe amputiert werden musste, so fühlte ich mich auch diesmal wieder sehr gut aufgehoben.

Ein ganz dickes Lob an das Praxis-Team und Dr. Bonin, die trotz all der Arbeit immer ein offenes Ohr für mich hatten, mir alle Fragen geduldig beantworteten. Mein besonderer Dank gilt Dr. Bonin, der sich telefonisch immer wieder nach dem Befinden von Centus erkundigte und mir wertvolle Tipps zur Wundheilung gab, vor allem in den ersten Tagen, da es zu einigen Komplikationen kam - unser Haustierarzt leider im Urlaub war. Heute, 10 Tage nach dem Eingriff geht es meinem "Kälbchen" wieder richtig gut und er animiert sein "Weib" wieder zum Spiel.

Danke das es Euch gibt :-) Centus, seine Frau Alyssa und Frauchen Iris Heinbach aus Siegen





Kurz vor Ostern ist unser Kater " Rossi" bis auf Haut und Knochen abgemagert und hat keine Nahrung zu sich genommen. Nach einem Wochenendaufenthalt in der Klinik von Hr.Dr.Hach & Team hat er sich so gut erholt, daß er wieder "quietschfidel" und ein wenig moppelig den Sommer verbracht hat. Auch hat das TierärzteTeam bei den Zähnen unserer Kätzin "Mohrle" ganze Arbeit geleistet.

Vielen Dank und ein herzliches "vivat, crescat, floriat". Sabine & Rüdiger Theobald






Am 16.09.2010 wurde unsere 7 Jahre alte Dackeldame nach 2 qualvollen Wochen an der Bandscheibe operiert. Wir mussten das Schlimmste befürchten, da es ein massiver Bandscheibenvorfall war und man uns nicht mit Gewissheit sagen konnte, ob eine OP erfolgreich sein würde. Nach einer für uns ewig langen Wartezeit bis zum erlösenden Anruf, ist sie nun seit fast 5 Wochen schmerzfrei. Könnte (wenn sie dürfte) durch die Gegend rennen. Danke an Dr. Behrend und das tolle Ärzteteam. Es haben sich wirklich alle ganz lieb um Hund und Frauchen gekümmert. Werde diese Klinik jederzeit weiterempfehlen.
















Am 23.März 2009 ging es unserem knapp 9 jährigen DSH Mädchen plötzlich abends richtig schlecht. Sie würgte, konnte aber bis auf etwas weißlichen Schaum nicht erbrechen und gab lang gezogene Laute von sich. Zudem war sie sehr unruhig, legte sich hin, stand auf.... Wir überlegten nicht lange, trugen die Maus ins Auto und fuhren sofort in die Tierklinik. Unterwegs wurde immer klarer, dass die Symptome für eine Magendrehung sprechen. Aber woher, wodurch?? Nach dem Fressen ist immer ca. 2 Stunden Pause angesagt. Wir konnten es eigentlich nicht glauben. In der Klinik empfing uns Frau Wellen. Als wir ihr unseren Verdacht sagten, ging es sofort zum Röntgen und tatsächlich war es eine Magendrehung. Frau Wellen organisierte umgehend alles für die lebensnotwendige OP, informierte Herrn Dr. Behrend und nahm Shira gleich mit. Wir fuhren nach Hause und eine bange Zeit des Wartens begann. Zum Glück hatten wir sehr schnell reagiert und so verstrich nicht sinnlos viel wertvolle Zeit bis zur OP. Dann der erstmal erlösende Anruf, dass die OP gutgelaufen sei, aber der Hinweis, dass die nächsten 2 Tage entscheiden . Also blieb Shira 3 Tage in der Klinik. Dies war ja nun keine geplante, aber lebensnotwendige OP und in der Klinik wurde alles getan, um das Leben von Shira zu retten.

Sie ist jetzt knapp 10 1/2 und ihr geht es altersentsprechend gut.( besonders am See )

Viele Gruesse Babara Freundt




Nachdem unser Golden-Retriever "Paul" im Mai 2008 eine neue rechte Hüfte bekommen hatte ging es ihm für eine Weile sehr gut - bis er schließlich im Januar 2009 einen Kreuzbandriss am rechten Knie mit anschließender Operation und zwei Monate später dann das Gleiche am linken Knie erlitt. Nach diesen Operationen ging es Paul sehr schlecht und er hatte über mehrere Wochen sehr große Schmerzen, die trotz Schmerzmittelgabe kaum besser wurden. Nachdem diese harten Wochen endlich vorüber waren, verschlechterten sich Paul`s Arthrose- Beschwerden sowohl an seiner linken Hüfte, als auch an seinem linken Knie, an welchem sich in nur wenigen Wochen eine starke Arthrose entwickelt hatte Für Dr.Hach war es schwer zu entscheiden, welches der beiden erkrankten Gelenke am linken Hinterbein unseres Hundes als Erstes ersetzt werden musste und er entschied sich dafür, unserem Hund im Mai 2009 ein neues Hüftgelenk einzusetzten. Auch diese Operation verlief problemlos, aber Paul erholte sich viel langsamer als bei der ersten Hüft-Op. und hatte nach wie vor starke Schmerzen in seinem linken Knie. Wir waren ziemlich verzweifelt, dann stimmten wir aber doch einem Gelenkersatz am linken Knie zu, die dann am 02.09.2009 erfolgte. Die Zeit nach der Operation war etwas schwieriger als nach den Hüftoperationen, da die verordnete Schiene nicht richtig halten wollte und Paul so große Probleme beim Aufstehen, jedoch nach etwa 3 Tagen kaum mehr Schmerzen hatte.

15 Tage nach der Knieoperation war zunächst einmal alles gut und unser Hund war entzückt darüber, wie toll er wieder laufen konnte.

Jetzt, neun Monate und ein paar "Korrekturoperationen" weiter, die aufgrund der starken Fehlbelastungen und der außergewöhnlich schnellen Folge der GelenkersatzOPs leider notwendig waren, können wir sagen, dass sich die ganze Quälerei gelohnt hat. Als nach der zweiten Hüftoperation auch noch die Knie OP im Raum stand waren wir restlos verzweifelt.

Es gab in dieser Zeit nur zwei, die nicht aufgeben wollten: - Paul, der trotz der vielen Operationen nie ungeduldig oder mutlos war, (außer der schmerzhaften Zeit der Kreuzbandverletzungen) sondern sich bei jeder kleinen Besserung einfach seines Lebens freute

- und Herr Dr. Hach, der sich in außerordentlicher Weise um Paul (und auch um uns rat- und mutlose Besitzer) gekümmert hat und uns immer wieder ermutigte., nicht kurz vor dem Ziel aufzugeben.

Er hat uns in ausführlichen Gesprächen und immer wieder mutmachenden Telefonaten zum Durchhalten bewogen und war immer da, wenn wir seinen Rat gebraucht haben.

Herr Dr. Behrend, war es nie zuviel, unsere immer wieder auftretenden Fragen zu beantworten und stand uns uns immer mit Rat und Tat zur Seite.

Die vielen Mitarbeiterinnen, von den Damen an der Anmeldung angefangen bis zu jenen im OP- Bereich, haben sich jedes Mal wieder wunderbar um unser Goldstück bemüht und ihm immer wieder geholfen, "wieder auf die Beine zu kommen".

Das Ergebnis sehen wir heute, einen mopsfidelen Golden Retriever der sich seines Lebens freut, der rennen und springen kann und der fast wieder der alte ist.

Es ist eine Freude und Paul und wir bedanken uns ganz herzlich beim gesamten Klinikteam.




Wie so immer an Feiertagen, mußten wir am 24.12.2009 morgens feststellen, dass unsere Katze Tussy ein dick geschwollenes Gesicht hatte, was nicht sehr gut aussah. Da wir mit unseren Katzen schon mehrfach in der Tierklinik waren, rief ich sofort dort an und bekam auch gleich einen Termin. Tussy, die schon 17 Jahre alt war, mußte dort bleiben und wurde noch am gleichen Tage operiert. Es war ein großer Abszess der entfernt werden mußte. Nach einer Nacht in der Tierklinik konnte Tussy wieder nach Hause und, nachdem am 31.12.209 die Fäden gezogen waren dachen wir, alles sei o.k. Aber schon 3 Wochen später war das Gesicht geschwollen. Also das gleiche Spiel. Tussy wurde zum zweiten mal operiert und hat auch dies trotz ihres hohen Alters gut überstanden. Aber es trat nach wie vor Eiter aus der Wunde aus, obwohl die Wunde mehrfach am Tag gespült wurde und auch Antibiotika brachten keine Heilung. Tussy war vom 24.012.2009 bis Ende März 2010 Dauerpatient in der Tierklinik und Frau Dr. Röthig, die sich wirklich rührend um Tussy gekümmert hat, wußte auch schon keinen Rat mehr und hat alles mögliche unternommen, um den Abszess und die Auswirkungen in den Griff zu bekommen. Am 25.02.2010 haben wir uns dann gemeinsam entschlossen, es noch mit einer Antibiotika-Kur über 3 Wochen zu versuchen und Tussy bekam jeden Abend eine Spritze. Es hat auch so ausgesehen, als wenn Heilung endlich in Sicht wäre, aber dies hat leider getäuscht. Dem Samstag den 06.03.2010 war unsere Tussy so schwach, dass sie sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. So blieb nur der Weg zur Tierklinik und Herr Dr. Behrend, der den Notdienst hatte, erlöste unsere Tussy, was natürlich nicht ohne Tränen abging. Aber nach 17 Jahren, in denen uns Tussy viel Liebe geschenkt hatte und eine ganz tolle Katze war, wollten wir sie nicht leiden lassen.

Ich schreibe diesen Bericht deshalb, weil ich einerseits Frau Dr. Röthig für die Fürsorge, liebevolle Behandlung und große Mühe danken möchte, die sie sich mit Tussy gegeben hat. Meinen großen Dank an Frau Dr. Röthig. Und andererseits möchte ich den Menschen Mut machen, die vielleicht vor der gleichen Entscheidung stehen. Was tun? Aber auch wenn Katzen 7 Leben haben, sind diese irgendwann einmal aufgebraucht und man muß sich dann eben zu diesem letzten Schritt durchringen.

Nochmals herzlichen Dank an das ganze Team - Monika Beyer Dank Herrn Dr. Volker Hach hat mein Bernhardiner eine Chance. Am 6/3/2010 wurde ihm eine Prothese im linken Hüftgelenk implantiert. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.




Emma, ein 6 Jahre alter Parson Russel Terrier, wude plötzlich immer schlapper und wollte nichts mehr fressen. Sie lag nur noch rum und konnte schließlich kaum noch laufen. Als sie anfing merkwürdig zu atmen, gingen wir mit ihr zur Notaufnahme... Dann kam ein Schock nach dem anderen: Ein riesiges Hämatom am rechten Lauf, blasses Zahnfleisch und eine zu niedrige Körpertemperatur. Das Blutbild war katastrophal und das Röntgenbild zeigte eine fast komplett mit Blut gefüllte Lunge. Diagnose: Vergiftung! Irgendwo hatte sie Rattengift aufgenommen... Die Aussichten waren sehr schlecht - ich musste mich von ihr verabschieden und ging völlig verstört und todtraurig nach hause. Nach einer entsetzlichen Nacht und einer erstklassigen medizinischen Betreuung, dann die Nachricht, mit der schon keiner mehr gerechnet hatte: Sie ist munter, aber die Blutwerte waren noch schlechter geworden. Bluttransfusion! Und wieder abwarten, ob sich die Werte bessern... Und noch einmal haben die Ärzte und Emma ganze Arbeit geleistet: Die Werte hatten sich um mehr als das Doppelte verbessert, sie war über dem Berg. Nach insgesamt 3 Tagen durften wir sie wieder abholen. Die Freude auf beiden Seiten war groß. Noch ist sie schlapp und ein bisschen beleidigt, dass wir sie "im Stich gelassen haben", aber auch das wird wieder.... Vielen, vielen Dank, dem tollen Ärzteteam, das sich um Hund und Herrschen gleich gut gekümmert hat... Emma und Rudel